KN-Artikel vom 31. August 2002



Nicht, daß sich nach diesem Artikel irgendetwas Entscheidendes bewegt hätte… Ganz im Gegenteil. Die Verhandlungen mit dem Dezernenten Rethage sind festgefahren, es gibt immer noch keine Taten oder Anträge von seiten des Dezernenten, die darauf schließen lasse könnten, daß die Dozenten in absehbarer Zeit für ihre Arbeit angemessen bezahlt würden. Allerdings: was will man von einem Organ erwarten, daß sich Kultur-Ausschuss nennt?

Es ergeben sich auch ein paar ernsthafte Fragen aus der Stellungnahme des Rechtsamtes: wenn die VHS-Dozenten wirklich »Mitarbeiter« sind, müssen ja wohl auch Sozialabgaben vom Arbeitgeber dieser Mitarbeiter entrichtet werden. Erstaunlich das Demokratieverständnis des Rechtsamtes, das in diesem Artikel zum Ausdruck kommt: kein Rederecht, »… weil es nicht angehen kann, dass ein Amt im Ausschuss von mehreren Personen vertreten wird, die womöglich unterschiedliche oder gar gegensätzliche Ansichten äußern.« Es lebe die Vereinheitlichung, das Ausblenden komplementärer Meinungen, denn es kann nur eine richtige Ansicht geben… je Standpunkt…

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Michael Kuyumcu